Zecken (L)

Antwort:     dieses kleine unscheinbare Tierchen!
Antwort:     8 Beine



Die Zecke gehört zu den Spinnentieren und hat somit als erwachsenes Tier 8 Beine. Ihre Larve hat aber nur 6 Beine.

Copyright: W.Wolf







Antwort:     Spinnentiere

Die Zecken gehören zur Ordnung der Milben, zur Klasse der Spinnentiere und zum Stamm der Gliederfüßer.

 

Zur Klasse der Spinnentiere gehören neben Milben auch Spinnen und Skorpione. Der Körper der Spinnentiere ist in zwei Teile, Cephalothorax (Kopfbrustteil) und Opisthosoma (Hinterleib), untergliedert.

 

Das markanteste Merkmal, das sie zusammen mit dem zweigeteilten Körper vor allem von Insekten unterscheidet, sind ihre vier Paar Laufbeine. Als Augen haben Spinnentiere - im Unterschied zu Insekten - nur mehrere Punktaugen (bzw. genauer: aufgelöste Facettenaugen).


Antwort:     Holzbock

Der Holzbock ist die in Mitteleuropa am weitesten verbreite Zeckenart. Der gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) gehört zu der Art der Schildzecken.

 

Er bevorzugt als Wirte nicht nur Wild- und Haustiere, sondern auch den Menschen. Dies kann vor allem dann gefährlich werden, falls die Zecke mit Krankheitserregern infiziert ist, denn der Holzbock ist u.a. Überträger der für den Menschen gefährlichen Lyme-Borreliose und der Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME).


Antwort:     bis zu 3.000
Das Zeckenweibchen legt kurz nach der Begattung bis zu 3.000 Eier ab und stirbt danach, während die Männchen bereits nach der Begattung sterben.

Die Eier werden zumeist an geschützten Stellen wie z.B. den Unterseiten von Grashalmen abgelegt.
Antwort:     Ob groß oder klein, Zecken sind gemein.
FSME-Viren können nicht nur von ausgewachsenen Zecken, sondern auch bereits von "Baby-Zecken" (Larven, Nymphen) übertragen werden.
 



Antwort:     Viel Knoblauch essen.

Das beugt Zeckenbissen vor:

  • Lange, geschlossene Kleidung bietet guten Schutz gegen Zecken. Auf heller Kleidung sieht man Zecken gut als kleine schwarze Punkte.
  • Gut ist auch, die Lücken zwischen Hosenbeinen und Socken zu verschließen. Dazu kann man z.B. in den Hosensaum einen Schnürsenkel einziehen und ihn zuziehen oder die Hose in die Socken ziehen.
  • Als Zeckenabwehrmittel bieten Nexa-Lotte natur Hautschutzmilch oder Autan Active eine gute Wirksamkeit, wenn man damit die unbedeckten Hautpartien behandelt.

Antwort:     Mit eine Splitterpinzete herausziehen oder herausdrehen.

Zecken sollten sofort nach dem Entdecken entfernt werden. Wer erst am nächsten Wochentag zum Arzt geht, erhöht das Infektionsrisiko von Borreliose.

 

Am besten entfernt man Zecken mit einer Splitterpinzette, indem man sie ohne Quetschen des Hinterleibes am Kopf fasst und herausdreht oder - zieht. Es können dafür auch spezielle Zeckenkarten oder zur Not auch die Fingernägel benutzt werden.

Wenn der Kopf abreißt (Beißwerkzeuge mit Widerhaken), wird er wie ein Splitter entfernt. Die Bissstelle mit Betaisodona desinfizieren. In den nächsten Wochen die Stelle häufig auf Hautveränderungen überprüfen.


Antwort:     Klebstoff

Am besten entfernt man Zecken mit einer Splitterpinzette, indem man die Zecke ohne Quetschen des Hinterleibes am Kopf fasst und herausdreht oder - zieht. Es können dafür auch spezielle Zeckenkarten oder zur Not auch die Fingernägel benutzt werden.

 

Auf keinen Fall soll man Zecken mit Leim, Creme, Klebstoff oder Öl abdecken. Sie setzen dann besonders viele Krankheitserreger frei.


Antwort:     Bei Liebeskummer.

Ein Arzt sollte sofort aufgesucht werden, wenn selbst Wochen später Hautveränderungen auftreten, wie z.B. rote Ringe um die Bissstelle (Wanderröte).

 

Auch bei Grippesymptomen, Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit, Nackensteifigkeit oder Kopfschmerzen sollte man zum Arzt gehen.

 

Wichtig ist, dass ihr dem Arzt mitteilt, dass ihr einen Zeckenstich hattet oder ein Zeckenstich denkbar ist.


Antwort:     Borreliose

Zecken können Borreliosebakterien (Borrelien) übertragen. 
Borreliose tritt in drei Phasen auf:

Lokalinfektion: Tage bis Wochen nach dem Stich kann es zu einem allgemeinen Krankheitsgefühl mit leichtem Fieber, Gelenk- und Muskelschmerzen kommen. 
In ca. 60% tritt um die Stichstelle eine Wanderröte auf.

Streuung des Erregers im Körper: Meist 1-2 Monate später kommt es bei etwa 75% zu Lähmungen, Schwindel und Herzbeschwerden, z.T. auch Augenerkrankungen. 

Chronische Borreliose: Nach Monaten oder auch Jahren können Gelenkenzündungen, Lähmungen, Erkrankungen des Nervensystems, Blasenstörungen und psychische Veränderungen auftreten. 
Borreliose sollte möglichst frühzeitig mit Antibiotika behandelt werden.


Antwort:     Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME)

FSME (Frühsommer-Meningo-Enzephalitis) wird durch Zecken übertragen.

 

Die Krankheit kann zu einer gefährlichen Hirnhautentzündung führen. Sie wird durch ein Virus ausgelöst und sofort nach dem Biss übertragen. Hauptsächlich in Süddeutschland tragen 0,1% - 5% der Zecken dieses Virus in sich. 

 

Man kann sich gegem FSME impfen lassen. Aber auch die Impfung ist nicht ungefährlich. Am Besten ihr informiert euch über evtl. auftretende Risiken.

 

 


Antwort:     Zecken können auch an sehr glatten Gegenständen hochklettern


Zecken haben an ihren Beinen Widerhaken mit denen sie sich sehr gut anklammern können. Zusätzlich haben sie kleine Geleepolster an ihren Füßen mit denen sie sich an sehr glatten Oberflächen festsaugen können.

Copyright: W.Wolf







Antwort:     Ja

 

 

Ich habe es schon mehrmals beobachtet, dass Zecken angekrabbelt kommen.

 

Sie können dich mit ihren hochsensiblen Sinnesorganen orten und machen sich dann auf den Weg. Das dauert natürlich eine gewisse Zeit.

 

Tipp: Es ist daher nicht schlecht wenn man sich bei einem Picknick auf eine helle Decke setzt.

Obendrein sieht das auch noch schöner aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Antwort:     Hat die Form eines Wanderschuhs.

Die Wanderröte ist ein früh auftretendes Zeichen der Borreliose.

 

Ein faustgroßer Fleck, heller roter Ring oder auch Doppelring, typischerweise im Zentrum blasser als am Rand, weitet sich von der Einstichstelle der Zecke nach außen aus. Außer dass manchmal ein Jucken oder auch Stechen auftritt, schmerzt diese Rötung nicht.


Die Wanderröte erscheint einige Tage bis Wochen nach der Infektion (d.h. nach dem Zeckenstich), oft zusammen mit unspezifischen Allgemeinsymptomen wie Fieber, Kopfschmerz oder Magen-Darm-Beschwerden.


Antwort:     Schleswig Holstein

Das FSME-Virus ist in Deutschland in weiten Teilen Bayerns, Baden-Württembergs und vereinzelt in Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen verbreitet.

 

Die Gebiete werden offiziell vom Robert-Koch-Institut (RKI) je nach Häufigkeit der Erkrankungsfälle über einen bestimmten Zeitraum als Risikogebiete ausgewiesen. Sie werden auch als Endemiegebiete bezeichnet.


Antwort:     Borreliose tritt nur in der Nähe von Gewässern auf.

Borreliose kann in ganz Deutschland auftreten. Je nach Region sind 3% - 30% der Zecken mit Borreliose-Bakterien (Borrelien) infiziert.

 

Durch frühzeitiges Entfernen der Zecken kann eine Infektion vermieden werden.

 

Borreliose kann schwerwiegend und chronisch werden, auch Nervenschäden und bestimmte Formen von Gelenkschäden treten auf.

 

 


Antwort:     Borreliose ist eine Viruserkrankung.

Gratulation Du hast die Frage genau gelesen und richtig geantwortet?

Es wurde gefragt: Was stimmt nicht.

 

In diesem Sinne war deine Antwort also richtig!


Borreliose wird durch Bakterien - sogenannte Borrelien - übertragen. Diese befinden sich im Verdauungstrakt der Zecken. Es ist wichtig, eine Quetschung des Zeckenleibs möglichst zu vermeiden, um nicht Borrelien aus dem Darm der Zecke in die Wunde zu drücken.

 

Eine Infektion erfolgt erst etwa 12-24 Stunden nach dem Biss. Wenn man die Zecke frühzeitig entfernt, kann eine Infektion vermieden werden.

 

 

 

Wichtig zu wissen: Die sogenannte Zeckenimpfung hilft nicht gegen Borreliose!

 

Daher ist es wichtig, auch noch längere Zeit nach einem Zeckenbiss auf Symptome wie z.B. die Wanderröte zu achten. Borreliose sollte möglichst früh mit Antibiotika behandelt werden.


Antwort:     Genitalbereich
Zecken stechen häufig in den Kniekehlen, Achseln, am Haaransatz oder im Genitalbereich
Nachdem Zecken auf ein Tier oder einen Menschen gelangt sind, krabbeln sie oft mehrere Stunden lang auf der Körperoberfläche umher, bis sie eine passende Einstichstelle gefunden haben. Zecken sind dabei sehr wählerisch und bevorzugen etwas feuchte, warme und gut durchblutete, dünne Haut. 

Deshalb ist es wichtig, nach einer Outdooraktion entsprechende Stellen - z.B. beim Duschen - auf Zecken abzusuchen.


Antwort:     Achseln
Zecken stechen häufig in den Kniekehlen, Achseln, am Haaransatz oder im Genitalbereich
Nachdem Zecken auf ein Tier oder einen Menschen gelangt sind, krabbeln sie oft mehrere Stunden lang auf der Körperoberfläche umher, bis sie eine passende Einstichstelle gefunden haben. Zecken sind dabei sehr wählerisch und bevorzugen etwas feuchte, warme und gut durchblutete, dünne Haut. 

Deshalb ist es wichtig, nach einer Outdooraktion entsprechende Stellen - z.B. beim Duschen - auf Zecken abzusuchen.


Antwort:     Kniekehlen
Zecken stechen häufig in den Kniekehlen, Achseln, am Haaransatz oder im Genitalbereich
Nachdem Zecken auf ein Tier oder einen Menschen gelangt sind, krabbeln sie oft mehrere Stunden lang auf der Körperoberfläche umher, bis sie eine passende Einstichstelle gefunden haben. Zecken sind dabei sehr wählerisch und bevorzugen etwas feuchte, warme und gut durchblutete, dünne Haut. 

Deshalb ist es wichtig, nach einer Outdooraktion entsprechende Stellen - z.B. beim Duschen - auf Zecken abzusuchen.



Antwort:     Handrücken
Zecken stechen häufig in den Kniekehlen, Achseln, am Haaransatz oder im Genitalbereich
Nachdem Zecken auf ein Tier oder einen Menschen gelangt sind, krabbeln sie oft mehrere Stunden lang auf der Körperoberfläche umher, bis sie eine passende Einstichstelle gefunden haben. Zecken sind dabei sehr wählerisch und bevorzugen etwas feuchte, warme und gut durchblutete, dünne Haut. 

Deshalb ist es wichtig, nach einer Outdooraktion entsprechende Stellen - z.B. beim Duschen - auf Zecken abzusuchen.



Antwort:     Embryo

Entwicklung von Zecken: Ei - Larve - Nymphe - erwachsene Zecke:

 

  • Aus einenem Ei schlüpft die sechsbeinige Larve (<1mm). Diese sucht sich schon nach wenigen Tagen einen geeigneten Wirt (Nagetier) und saugt dort Blut. Nach dem Saugen lässt sie sich abfallen und häutet sich nach einigen Monaten zur achtbeinigen Nymphe (etwa 1,5 mm).
  • Diese Nymphe sucht sich nun abermals einen größeren Wirt (zweiter Zwischenwirt - z.B. Katze) und saugt dort ebenfalls Blut. Nach einer längeren Pause (Ruhezeit über den Winter) sucht sich die Nymphe erneut einen Wirt zur Sättigung, und anschließend findet eine weitere Häutung zum erwachsenen Tier (etwa 5-7 mm) statt.
  • Das ausgewachsene Tier befällt danach den Endwirt (Mensch, Rind) und lässt sich nach dieser letzten Blutmahlzeit fallen. Danach kommt es zur Begattung zwischen Männchen und Weibchen. Das Weibchen legt kurz darauf Eier auf Grashalmen ab.

Antwort:     Sie lassen sich von Bäumen auf ihre vorbeilaufenden "Wirte" fallen.

Die weit verbreitete Ansicht, dass sich Zecken von Bäumen herabfallen lassen, trifft in der Regel nicht zu. 

 

Zecken halten sie sich vornehmlich im Gestrüpp, in hohen Gräsern und Farnen oder im Unterholz auf (bis ca. 1,5 m Höhe). Dort werden sie abgestreift, wenn sich der potentielle Wirt durch das Gras bewegt. Daneben suchen Zecken sich natürlich auch die Aufenthaltsorte aus, an denen ihre natürlichen Wirte besonders häufig vorkommen.

 

 


Antwort:     Parasiten z.B. Zecken
Auch wenn der eine oder andere Büffel von einem Nilkrokodil gerissen wird, sind die schlimmsten Feinde der Büffel die Parasiten z.B. Zecken, die sich in der Haut der Büffel einnisten.

Aus diesem Grund sieht man auch oft Vögel auf dem Rücken der Tiere sitzen. Diese /Madenhacker ernähren sich von denParasiten.

Löwen und Leoparden trauen sich höchstens an kranke oder junge Büffel heran, ansonsten könnte es gefährlich für sie werden. Schwere Verletzungen oder sogar der Tod des Angreifers wären die Folge.

Antwort:     schraubenförmige Bakterien

 

Borrelien sind schraubenförmige Bakterien, die von Zecken auf den Menschen übertragen werden.

 

Zurzeit gibt es noch keine wirksame Impfung dagegen.

 

Eine Infektion mit Borrelien kann starke Schädigungen hervorrufen und muss unbedingt vom Arzt behandelt werden!

 

 

 

 

 

 

 

 


Antwort:     Die Zecken injizieren zuerst ein Betäubungsmittel.

 

Die Zecke injiziert ein Sekret in die Stichstelle.

 

Dieses hat gleich mehrere Aufgaben:

  • es hemmt die Gerinnung des Blutes
  • es betäubt die Einstichstelle
  • es verklebt das Stechwerkzeug mit den Zellen des Opfers
  • es ist entzündungshemmend und mindert dadurch die Abwehrrektionen

 

 

 

 

 

 

 

 


Antwort:     Männchen und Weibchen sind Blutsauger
Antwort:     im vorderen Beinpaar


Am vorderen Beinpaar der Zecke befinden sich kleine Gruben, die mit Sinneshärchen ausgestattet sind.

Dies ist das Haller-Organ.

Copyright: W.Wolf









Mit Hilfe des Haller-Organs am vorderen Beinpaar der Zecke kann diese ein mögliches Opfer wahrnehmen.

Die feinen Sinneshärchen reagieren auf die Körperausdünstungen von Säugetieren.
Es werden Stoffe wie z.B. Ammoniak, Milchsäure, Buttersäure und Kohlendioxid sicher erkannt.

Copyright: W.Wolf







Antwort:     läuft sie oft mehrere Stunden am Körper umher um eine geeignete Bissstelle zu finden


Hat sich eine Zecke an einen Wirt geklammert macht sie sich auf die Wanderschaft um eine geeignete Bissstelle zu finden.
Diese Wanderschaft kann durchaus mehrere Stunden dauern.
Tipp: In dieser Zeit kann die Zecke durch Absuchen des Körpers entdeckt und entfernt werden.

Copyright: W.Wolf










Helle Kleidung erleichtert das Auffinden, da die Zecke ja dunkel ist. Aber bitte genau hinsehen. Zecken sind teilweise winzig!

Tipp: Eine der besten Vorsichtsmaßnahmen ist es nach einem Spaziergang im Zeckengebiet sich unter der Dusche genau zu inspizieren. Besonders gefährdet sind weiche und feuchte Körperstellen. Also: die Kniekehlen, Achselhöhlen der Genitalbereich.

Copyright: W.Wolf